Einsparungen im Bundeshaushalt
Deutscher Gewerkschaftsbund kritisiert Kürzungen bei der Berufsorientierung

Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat Kürzungen der Bundesregierung bei der Berufsorientierung kritisiert.

    Elke Hannack, Mitglied im Geschäftsführenden Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), spricht in ein Mikrofon.
    Elke Hannack, Mitglied im Geschäftsführenden Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes (Bernd von Jutrczenka/dpa)
    Der Übergang von der Schule in die Ausbildung bleibe eine der größten Schwachstellen des Bildungssystems, sagte die stellvertretende DGB-Vorsitzende Hannack der "Rheinischen Post". Kürzungen gefährdeten die Zukunftschancen junger Menschen, aber auch den Kampf gegen den Fachkräftemangel, betonte Hannack. Ähnlich äußerte sich die IG Metall. Gerade in einer Zeit, in der viele junge Menschen im Übergangsbereich blieben und keinen Ausbildungsplatz fänden, seien Einsparungen ein problematisches Signal, hieß es in einer Stellungnahme.
    Union und SPD planen im Haushalt für das kommende Jahr drei Millionen Euro weniger für Berufsorientierung ein. Das Budget sinkt damit auf rund 91 Millionen Euro.
    Diese Nachricht wurde am 23.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.