
Es reiche nicht aus, punktuell Strafvorschriften zu verschärfen und Gesetzeslücken zu schließen, erklärte DRB-Geschäftsführer Rebehn. Viele Staatsanwaltschaften seien chronisch unterbesetzt, Strafverfahren müssten deshalb immer öfter vorzeitig eingestellt werden. Solange das so sei, bleibe das Schutzversprechen der Politik hohl, betonte Rebehn.
Die Bundesregierung arbeitet derzeit an einem Gesetzentwurf zum besseren Schutz vor digitaler Gewalt. So soll zum Beispiel das Erstellen und Verbreiten von gefälschten pornografischen Aufnahmen - sogenannten Deepfakes - künftig mit bis zu zwei Jahren Haft bestraft werden können.
Diese Nachricht wurde am 25.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
