Straße von Hormus
Deutsches Minenjagdboot "Fulda" noch nicht auf dem Weg ins Mittelmeer

Entgegen früherer Meldungen ist das Minenjagdboot "Fulda" der deutschen Marine noch nicht Richtung Mittelmeer unterwegs. Das bestätigte ein Marinesprecher auf Anfrage des Deutschlandfunks. Aus Sicherheitsgründen machte er keine Angaben zum Standort des Schiffs.

    Das Foto zeigt das graue Minenjagdboot Fulda auf dem Meer. Auf dem Schiff befinden sich Antennen und ein Hebekran.
    Das Minenjagdboot Fulda in der Eckernfoerder Bucht (Archivbild) (picture alliance / SULUPRESS.DE / Joerg Waterstraat / SULUPRESS.DE)
    Nach Daten mehrerer Ortungsdienste befindet sich das Minenjagdboot derzeit im Nord-Ostsee-Kanal. Laut der Marine werden übliche, einsatzvorbereitende Maßnahmen durchgeführt. So würden etwa Soldaten, Minentaucher und medizinisches Personal an Bord gehen. Außerdem treffe die Besatzung Vorbereitungen für Übungen, die für die Fahrt ins Mittelmeer geplant seien. Der Sprecher erklärte, man gehe davon aus, dass die "Fulda" in den nächsten Tagen den Ärmelkanal durchfahren und in rund zweieinhalb Wochen im Mittelmeer ankommen werde.
    Die Bundeswehr hatte das Minenjagdboot am Montag in Kiel auslaufen lassen. Es wird für einen möglichen Einsatz in der Straße von Hormus verlegt.
    Diese Nachricht wurde am 07.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.