
Der DBS kritisiert die Entscheidung des Internationalen Paralympischen Komitees IPC, Athletinnen und Athleten aus Russland und Belarus über Wildcards zur Teilnahme an den Paralympics in Mailand und Cortina zuzulassen. Der Verband erklärte, dass für das IPC keine Verpflichtung bestehe, Startplätze an diese Nationen zu vergeben.
Die Entscheidung, der Eröffnungsfeier fernzubleiben, dient laut DBS zum einen der Konzentration auf die bevorstehenden Wettkämpfe. Zum anderen soll sie Solidarität gegenüber der ukrainischen Delegation zum Ausdruck zu bringen.
Auch Sportlerinnen und Sportler anderer Nationen haben angekündigt, aus Solidarität der Eröffnungsfeier fernzubleiben. Dazu gehören Kanada, Polen, die Schweiz, die Niederlande, Großbritannien, Estland, Lettland und Finnland.
Sechs russische und vier belarussische Athletinnen und Athleten dürfen per Wildcard bei den Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo antreten, die am Freitag beginnen. Nachdem das IPC die Suspendierung der beiden kriegsführenden Länder aufgehoben hatte, dürfen die Sportlerinnen und Sportler unter ihrer eigenen Flagge antreten und nationale Embleme zeigen. Im Erfolgsfall würde auch die jeweilige Hymne gespielt werden.
Diese Nachricht wurde am 03.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
