Amerikanisch-israelische Angriffe auf Iran
Deutschland, Frankreich und Großbritannien kritisieren iranische Militärschläge in Staaten der Region

Nach der Eskalation im Nahen Osten durch die amerikanisch-israelischen Luftangriffe auf den Iran haben Deutschland, Frankreich und Großbritannien die iranischen Angriffe auf Staaten der Region verurteilt.

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    Der Iran müsse seine willkürlichen Militärschläge unterlassen, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von Bundeskanzler Merz, dem französischen Präsidenten Macron und dem britischen Premierminister Starmer. Sie riefen zu einer Rückkehr an den Verhandlungstisch auf und forderten von der Führung in Teheran, eine Verhandlungslösung zu finden.
    In Berlin wurde ein Krisenstab einberufen. Ein Sprecher erklärte, die Bundesregierung sei im Vorfeld über die israelischen Angriffe auf den Iran informiert worden. Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes teilte mit, das Ministerium stehe in ständigem Kontakt mit den Botschaften in Iran und Israel sowie den anderen Vertretungen in der Region.
    UNO-Menschenrechtskommissar Türk verurteilte die Luftangriffe aller Beteiligten und forderte sie zu Verhandlungen auf. Wie in jedem bewaffneten Konflikt, seien es die Zivilisten, die den höchsten Preis zahlten.
    Diese Nachricht wurde am 28.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.