Studie
Deutschland hinkt bei Verringerung vermeidbarer Todesfälle hinterher

Deutschland liegt bei der Verringerung sogenannter vermeidbarer Todesfälle laut einer Studie im Vergleich mit anderen westeuropäischen Ländern zurück.

    Ein Trauerkranz liegt kurz vor der Beerdigung einer verstorbenen Person vor einen offenen Grab.
    Trauerkranz an einem offenen Grab (picture alliance / imageBROKER / Arnulf Hettrich)
    Nachholbedarf gebe es unter anderem bei Todesfällen durch Rauchen, übermäßigen Alkoholkonsum, ungesunde Ernährung oder Bewegungsmangel, heißt es in der Untersuchung des Instituts für Bevölkerungsforschung in Wiesbaden.
    Besonders betroffen seien viele Regionen in Ostdeutschland.
    Ein geringeres Risiko, an einer vermeidbaren Todesursache zu sterben, besteht den Angaben zufolge dagegen in der Schweiz sowie in weiten Teilen Italiens, Frankreichs und Spaniens.
    Die Wissenschaftler untersuchten Todesfälle bei Menschen unter 75 Jahren, die man durch eine bessere medizinische Versorgung oder mehr Prävention hätte verhindern können.
    Diese Nachricht wurde am 09.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.