Sicherheitskabinett
Deutschland richtet mit Hilfe Jordaniens Luftbrücke für Gaza ein

Deutschland will eine Luftbrücke zur Versorgung des Gazastreifens mit humanitären Gütern aufbauen.

    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) äußert sich bei einer Pressekonferenz nach der Sitzung des Sicherheitskabinetts zu den Konflikten im Nahen Osten im Bundeskanzleramt.
    Bundeskanzler Merz (CDU) äußert sich nach der Sitzung des Sicherheitskabinetts zu den Konflikten im Nahen Osten im Bundeskanzleramt. (Bernd von Jutrczenka / dpa / Bernd von Jutrczenka)
    Dies werde zusammen mit Jordanien umgesetzt, kündigte Bundeskanzler Merz nach einer Sitzung des Sicherheitskabinetts an. Auch Frankreich und Großbritannien seien bereit, eine solche Luftbrücke für Lebensmittel und medizinische Güter zu unterstützen, sagte der CDU-Politiker.
    Merz forderte einen Waffenstillstand und verlangte von Israel, die humanitäre Lage im Gazastreifen zu verbessern. Es dürfe keine weiteren Vertreibungen aus den betroffenen Gebieten geben, unterstrich der Kanzler. Er betonte, dass die Hamas die Kämpfe im Gazastreifen durch ihren Überfall auf Israel ausgelöst habe. Merz appellierte an die Hamas, alle Geiseln freizulassen.
    Dem Sicherheitskabinett gehören neben dem Kanzler und Vizekanzler Klingbeil auch Außenminister Wadephul, Innenminister Dobrindt, Verteidigungsminister Pistorius und Kanzleramtschef Frei an.
    Diese Nachricht wurde am 28.07.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.