
Deutschland hatte für einen der beiden frei werdenden Sitze in der "Gruppe Westeuropäischer und anderer Staaten" kandidiert. Die Generalversammlung sprach sich dafür aus, die Sitze an die Gegenkandidaten Portugal und Österreich zu vergeben. Auf Portugal entfielen nach Angaben der Präsidentin der Generalversammlung, Baerbock, 134 Stimmen, auf Österreich 131.
Als höchstes Gremium der Vereinten Nationen sind die Beschlüsse des Sicherheitsrates für alle Mitglieder verbindlich. Der Rat kann Sanktionen verhängen, Waffenembargos beschließen, Friedenstruppen entsenden oder auch militärische Einsätze autorisieren. Voraussetzung ist, dass keines der fünf ständigen Mitglieder sein Veto-Recht nutzt - das sind die USA, Großbritannien, Frankreich, China und Russland.
Deutschland war bisher sechs Mal im UNO-Sicherheitsrat vertreten, zuletzt 2019 und 2020.
Diese Nachricht wurde am 03.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.




