Wirtschaft
Deutschland steigt bei Risikoversicherer in Afrika ein

Deutschland wird Miteigentümer eines Risikoversicherers in Afrika.

    Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan spricht auf einer Veranstaltung in Kenia in ein Mikrofon.
    Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan bei ihrem Besuch in Kenia. (Eva Krafczyk / dpa / Eva Krafczyk)
    Wie das Bundesentwicklungsministerium mitteilte, übernimmt der Bund einen Anteil von 3,5 Prozent. Die Versicherungsagentur African Trade & Investment Development Insurance - ATIDI - sichert Investitionen in Afrika gegen politische und wirtschaftliche Risiken ab, zum Beispiel die Folgen von Staatskrisen, Putschen oder hoher Inflation. Sie hat ihren Sitz in der kenianischen Hauptstadt Nairobi. Der Kauf wird mit rund 15 Millionen Euro aus Haushaltsmitteln des Bundesministeriums sowie mit Geld der Kreditanstalt für Wiederaufbau finanziert.
    Bundesentwicklungsministerin Alabali Radovan sagte bei ihrem Besuch in Kenia, man trage dazu bei, deutschen Unternehmen den riesigen Zukunftsmarkt zu erschließen, den der afrikanische Kontinent zu bieten habe.
    Diese Nachricht wurde am 28.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.