Wasserstoff-Pipeline
Deutschland und Algerien wollen Bau vorantreiben

Deutschland und Algerien wollen den Bau einer Wasserstoff-Pipeline zwischen den beiden Ländern vorantreiben.

    Bundeskanzler Friedrich Merz (r, CDU) nimmt neben Abdelmadjid Tebboune, Präsident von Algerien, an der Pressekonferenz nach einem bilateralen Gespräch im Bundeskanzleramt teil.
    Bundeskanzler Merz trifft den Präsidenten von Algerien, Tebboune. (Michael Kappeler / dpa / Michael Kappeler)
    Gemeinsam mit Italien werde an dem Projekt gearbeitet, sagte Bundeskanzler Merz bei einer Pressekonferenz mit dem algerischen Präsidenten Tebboune in Berlin. Dieser sprach von einem Leuchtturmprojekt, welches eine wichtige Rolle für erneuerbare Energien und deren Ausbau spiele. Merz und Tebboune betonten zudem ihren Willen, die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Algerien zu stärken.
    Ziel des Projektes ist es, künftig Wasserstoffimporte per Pipeline aus Algerien und Tunesien nach Italien, Österreich und Deutschland zu ermöglichen. Dafür müsste ein bestehender Korridor um-, beziehungsweise ausgebaut werden.
    Diese Nachricht wurde am 16.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.