Merz in Peking
Deutschland und China wollen wirtschaftliche und strategische Zusammenarbeit vertiefen

Bundeskanzler Merz hat während seines Besuchs in China für mehr Investitionen der Volkrepublik in Deutschland geworben.

    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wird von Xi Jinping, Präsident von China, im Staatsgästehaus zu einem bilateralen Gespräch begrüßt.
    Bundeskanzler Merz besucht China. (picture alliance/dpa/Michael Kappeler)
    Er bezeichnete das Land beim Treffen mit Präsident Xi in Peking als "umfassenden strategischen Partner" Deutschlands. Merz fügte hinzu, China habe einen Auftrag zum Kauf weiterer 120 Flugzeuge des europäischen Herstellers Airbus bekannt gegeben, an dem Deutschland beteiligt ist. Außerdem werde es in diesem Jahr gemeinsame Regierungskonsultationen geben. Xi erklärte, er habe den chinesisch-deutschen Beziehungen stets große Bedeutung beigemessen und sei bereit, die Partnerschaft zwischen beiden Ländern auf ein neues Niveau zu heben. Merz wurde von einer Wirtschaftsdelegation begleitet und traf zusammen mit Ministerpräsident Li auch chinesische Unternehmens-Vertreter.
    Der Besuch fand internationale Beachtung auch vor dem Hintergrund der laufenden Handels- und Zoll-Konflikte mit den USA.
    Diese Nachricht wurde am 25.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.