
Die Zusammenarbeit solle künftig über die militärische und finanzielle Hilfe Deutschlands für das von Russland angegriffene Land hinausreichen. Am Rande des Treffens von Bundeskanzler Merz und dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj in Berlin wurden dazu mehrere Vereinbarungen unterzeichnet, unter anderem zur Kooperation im Rüstungsbereich und zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit.
Die Freundschaft und die Verbindungen seien tiefer als je zuvor, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Im ZDF betonte Selenskyj am Abend, dass Deutschland der größte strategische Partner seines Landes in Europa sei. Die Bundesrepublik helfe der Ukraine derzeit mehr als die USA. Selenskyj äußerte die Befürchtung, dass sein Land in Zukunft weniger Waffen erhalten werde, sollte der Iran-Krieg noch länger andauern. Zudem beklagte er Nachschubprobleme beim Patriot-Luftabwehrsystem.
Diese Nachricht wurde am 14.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
