
Der Nahost-Referent von medico international, Othman, sagte, er halte das vor allem für eine Imagekampagne. Eine solche Aktion sei ungenau, teuer und zu langsam. Besser wären Lieferungen auf dem Landweg. Die Generalsekretärin von Amnesty International, Duchrow, sprach von einer symbolischen Geste. Die Bundesregierung solle sich für einen Waffenstillstand einsetzen und die Waffenlieferungen an Israel stoppen.
Nach den Worten von Bundeskanzler Merz sollen spätestens am Wochenende zwei Transportmaschinen die Hilfsflüge unterstützen. Sie seien auf dem Weg nach Jordanien, um dort ausgerüstet und aufgetankt zu werden. Merz äußerte sich nach einem Treffen mit dem jordanischen König Abdullah II. im Kanzleramt. Beide räumten ein, dass die so genannten "Airdrops" nur ein kleiner Beitrag zur Versorgung der Menschen im Gaza-Streifen seien.
Diese Nachricht wurde am 29.07.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
