Regierungstreffen
Deutschland und Polen wollen bei Rüstung enger zusammenarbeiten

Deutschland und Polen haben eine engere Zusammenarbeit bei der Verteidigung vereinbart.

    Die polnische Kulturministerin Marta Cienkowska, Ministerpräsident Donald Tusk, Bundeskanzler Friedrich Merz und Kulturstaatsminister Wolfram Weimer bei den deutsch-polnischen Regierungskonsultationen im Bundeskanzleramt in Berlin.
    Deutsch-polnische Regierungskonsultationen: Offizielle Rückgabe von Kulturgütern (picture alliance / Andreas Gora / Andreas Gora)
    Sie soll in allen Bereichen der Sicherheit gelten, wie bei den deutsch-polnischen Regierungskonsultationen in Berlin beschlossen wurde. Zusätzlich soll im kommenden Jahr ein neues Verteidigungsabkommen abgeschlossen werden. Zwischen beiden Armeen gibt es bereits gemeinsame Einheiten und Übungen, die verstärkt werden sollen.
    Polens Regierungschef Tusk forderte die Bundesregierung zudem auf, möglichst schnell Unterstützung für die noch lebenden Opfer der Deutschen während des Zweiten Weltkriegs zu leisten.
    Vereinbart wurde bei den Regierungskonsultationen auch ein Denkmal für die polnischen Opfer des Zweiten Weltkriegs, das in Berlin entstehen soll. Bei dem Treffen übergab Kulturstaatsminister Weimer auch bedeutende Kulturgüter aus deutschen Sammlungen, unter anderem 73 mittelalterliche Pergamenturkunden und den Kopf einer Statue aus Malbork bei Danzig.
    Diese Nachricht wurde am 01.12.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.