Ernährung
Deutschland und weitere Akteure weisen auf Folgen der Blockade in der Straße von Hormus hin

Deutschland und weitere Staaten warnen vor den Folgen von Störungen der Straße von Hormus für den globalen Süden.

    Die Blockade der Meerenge habe den Hunger und die Instabilität weltweit verschärft, heißt es in einer Erklärung, die Bundesentwicklungsministerin Alabali Radovan auf der Hamburg Sustainability Conference vorstellte. Das Dokument verweist auf Prognosen, dass bis zu 45 Millionen Menschen zusätzlich von Hunger betroffen sein könnten. Die aktuelle Lage unterstreiche die Notwendigkeit, etwa Abhängigkeiten zu verringern und die Ernährungssicherheit als globales öffentliches Gut zu schützen.
    Zu den Initiatoren der Erklärung gehören neben Alabali Radovan der Vizepräsident von Sierra Leone, Jalloh, die britische Staatsministerin für Internationale Zusammenarbeit, Chapman, sowie der Leiter des UNO-Entwicklungsprogramms, de Croo.
    Diese Nachricht wurde am 29.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.