Ernährung
Deutschland und weitere Akteure weisen auf Folgen der Blockade in der Straße von Hormus hin

Angesichts gestörter Lieferketten als Folge der Blockade der Straße von Hormus will das Bundesentwicklungsministerium Entwicklungsländer unterstützen.

    Eine Karte zeigt die Straße von Hormus auf einem Computerbildschirm
    Der Iran will dagegen vorgehen, sollte die US-Marine Frachtschiffe aus der Straße von Hormus herausführen, wie von US-Präsident Trump angekündigt (picture alliance / NurPhoto / Nikolas Kokovlis)
    Nach Angaben des Ministeriums werden 250 Million Euro für besonders betroffene Regionen in Afrika und Asien bereitgestellt. Das Geld solle etwa die Ernährungssituation verbessern und Kleinbauern unterstützen. Das Programm werde zusammen mit UN-Organisationen umgesetzt. Ministerin Alabali Radovan warnte vor Auswirkungen gestörter Lieferketten auf den Globalen Süden. In einer auf der Hamburg Sustainability Conference vorgestellten Erklärung heißt es, die Blockade der Straße von Hormus habe den Hunger und die Instabilität weltweit verschärft. Es sei nötig, etwa Abhängigkeiten zu verringern und die Ernährungssicherheit als globales öffentliches Gut zu schützen.
    Zu den Initiatoren der Erklärung gehören unter anderem der Vizepräsident von Sierra Leone, Jalloh und die britische Staatsministerin für Internationale Zusammenarbeit, Chapman.
    Diese Nachricht wurde am 29.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.