
Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Demnach ist Deutschland bereit, sich mit Kapazitäten zur Minenräumung und zur Seeaufklärung zu beteiligen. Merz wolle bei dem Treffen auch die Voraussetzungen dafür darlegen. So müssten die Feindseligkeiten beendet sein und eine internationale Mission auf den Weg gebracht werden. Weitere Voraussetzung sei ein Beschluss des Bundestags sowie ein Mandat vorzugsweise durch die Vereinten Nationen. Wie die Zeitung weiter schreibt, pocht der Kanzler zudem auf ein tragfähiges politisches und militärisches Konzept.
Zu den morgigen Gesprächen haben Frankreichs Präsident Macron und der britische Premierminister Starmer eingeladen. Nach Angaben des französischen Präsidialamtes wird eine multilaterale und rein defensive Mission angestrebt. Ziel sei es, die freie Schifffahrt durch die Meerenge wiederherzustellen, sobald die Sicherheitsbedingungen dies erlaubten.
Diese Nachricht wurde am 16.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
