Montag, 25.01.2021
 
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Nächste Sendung: 30.01.2021 01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht (Jazz)
Jazz
Das schlagende Herz einer Band
Der Bass im Jazz von Pops Foster bis Hadrien Feraud
Am Mikrofon: Michael Kuhlmann

Louis Armstrong baute in den 20er-Jahren auf Pioniere wie Pops Foster. Dass Count Basies Orchester in den 30er-Jahren swingte wie kein anderes, lag auch an Walter Page. Ray Brown wurde mit seinem satten Ton und seinem Rhythmusgefühl zur Legende des modernen Mainstream. Ron Carter war Rückgrat des zweiten Miles-Davis-Quintetts, einer der wegweisenden Gruppen der Jazzgeschichte, und wurde darüber hinaus im Studio zum meistaufgenommenen Bassisten überhaupt. In der Epoche des Rock Jazz griffen die Bassisten auch zum elektrischen Instrument - spätestens nachdem Jaco Pastorius ihm einen gesanglichen Sound verliehen hatte. Dieses Erbe entwickeln heute junge Musiker wie Hadrien Feraud weiter. Exzentriker wie Eberhard Weber dagegen verbanden Eigenheiten des elektrischen mit denen des akustischen Basses - und schufen damit unverwechselbare, zeitlose Klänge.

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