Vereinte Nationen
Deutschlands Zahlungen an UNO nach gescheiterter Wahl in den Sicherheitsrat infrage gestellt

Wegen Deutschlands Scheiterns bei der Wahl zum UNO-Sicherheitsrat gibt es Überlegungen hinsichtlich möglicher Konsequenzen.

    Das Foto zeigt den CDU-Politiker Manfred Pentz. Er ist von vorne zu sehen, hält beide Hände hoch und gestikuliert mit ihnen.
    Der hessische Minister für Europa-Angelegenheiten, der CDU-Politiker Manfred Pentz. (Archivbild) (picture alliance / Anadolu / Hakan Akgun)
    Hessens Minister für Internationales, Pentz, zog den Umfang deutscher Zahlungen in Zweifel. Eine der größten Volkswirtschaften der Erde sitze nicht mit am Tisch, wenn wichtige Entscheidungen getroffen würden, sagte der CDU-Politiker der "Bild". Wenn Deutschland künftig nicht den Einfluss habe, der dem Land zustehe, stelle sich die Frage, warum man weiter so viel Geld in die Vereinten Nationen investiere. - Nach den USA ist Deutschland zweitgrößter Geldgeber mit Gesamtbeiträgen von zuletzt rund 5 Milliarden Euro jährlich. Anstelle Deutschlands wurden gestern Portugal und Österreich für zwei Jahre in den UNO-Sicherheitsrat gewählt.
    Diese Nachricht wurde am 04.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.