Fußball
DFB machte 19,2 Millionen Euro weniger Gewinn als im Vorjahr

Der Deutsche Fußballbund hat im vergangenen Jahr weniger Gewinn gemacht als im Jahr zuvor. Laut dem veröffentlichten Finanzbericht erwirtschaftete der Verband im Geschäftsjahr 2025 einen Überschuss von 19,2 Millionen Euro. Das sind rund 10 Millionen Euro weniger als im Vorjahr.

    Das Bild zeigt das Logo und den Schriftzug des Fußballverbands an der Fassade der Zentrale in Frankfurt am Main.
    Die DFB-Zentrale in Frankfurt am Main (Archivbild) (imago/ Kirchner-Media/ Christopher Neundorf)
    Das Eigenkapital stieg den Angaben zufolge auf 188 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote liege bei 51 Prozent - rund acht Prozentpunkte höher als 2024.

    Schuldenabbau geplant

    Der DFB habe seine Erlösbasis auch ohne ein großes Turnier der Männer-Nationalmannschaft stabil gehalten, heißt es in dem Bericht. Demnach will der Verband den Gewinn nutzen, um seine Schulden abzubauen. Diese entstanden maßgeblich durch den Bau der neuen Verbandszentrale "DFB-Campus" in Frankfurt am Main abzubauen. Bis Ende 2029 sollen Verpflichtungen in Höhe von 56,1 Millionen Euro getilgt werden. Der Bau war am Ende 30 Millionen Euro teurer als geplant, hinzu kommen hohe Unterhaltskosten.
    In seinem Finanzbericht verweist der DFB auch auf laufende Rechtsstreite. Es geht um die Aberkennung der Gemeinnützigkeit in mehreren Geschäftsjahren. Sollte der Fußballverband recht bekommen, könnte er die nachgezahlten Steuern in Millionenhöhe erstattet bekommen. Vergangene Woche hatte der DFB das Finanzamt gewechselt.
    Diese Nachricht wurde am 08.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.