FIFA-Skandal
DFB sieht "irreparablen Vertrauensverlust" für Infantino

Der Geschäftsführer Sport des DFB, Andreas Rettig, sieht das Verhältnis des Deutschen Fußball-Bundes zu FIFA-Präsident Gianni Infantino auf Dauer zerstört. Durch den inzwischen gescheiterten WM-Investorendeal sei ein irreparabler Vertrauensverlust entstanden, sagte Rettig dem Magazin "Stern". 

    Das Logo des DFB auf dem DFB-Campus in Frankfurt
    Der DFB distanziert sich von FIFA-Präsident Infantino. (dpa / picture alliance / Ralf Ibing)
    Rettig sagte, der geplante Investorendeal habe gezeigt, dass Infantino sich mittlerweile mit Menschen umgebe, die von außerhalb des Fußballs kämen. Zudem würden Entscheidungen im stillen Kämmerlein getroffen. Das sei nicht hinnehmbar, so der DFB-Sportdirektor.
    Infantino hatte versucht, Anteile an der Fußball-WM und an anderen FIFA-Turnieren an Investoren zu verkaufen. Nach dem Widerstand mehrerer Fußballverbände - darunter die UEFA - musste Infantino von seinen Plänen abrücken.

    Hör-Tipp:

    FIFA-Skandal: Präsident Infantino steht am Abgrund
    Diese Nachricht wurde am 03.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.