
DGB-Chefin Fahimi sagte der "Süddeutschen Zeitung", ein Reformpaket, in dem die Lasten etwa zwischen Arbeitgebern und Beschäftigten verteilt seien, sehe sie nicht. Die Debatte laufe in die falsche Richtung. Es sei unsäglich, dass man angesichts der geopolitischen Herausforderungen und der Wachstumsschwäche ständig über beliebige Vorschläge zur Einschränkung der Rechte von Arbeitnehmern oder ihrer sozialen Absicherung diskutieren müsse. Fahimi drohte mit entschiedenem Widerstand, sollten die Reformen auf Kosten der Beschäftigten gehen. Falls erforderlich, sei man bereit, Proteste auf der Straße zu organisieren. Als rote Linien nannte sie Kürzungen bei der gesetzlichen Rente oder Änderungen bei der Arbeitszeit.
Diese Nachricht wurde am 30.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
