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Tag der Arbeit
DGB ruft zu Maikundgebungen auf - Debatte um Vier-Tage-Woche

Zum heutigen Tag der Arbeit wollen die Gewerkschaften für eine gerechte und soziale Zukunft werben.

    Ein Mann trägt während einer Kundgebung eine Warnweste mit dem Aufdruck "1. Mai".
    Der Deutsche Gewerkschaftsbund will für eine gerechte und soziale Zukunft werben. (IMAGO / IPON / IMAGO / IPON)
    Unter dem Motto "ungebrochen solidarisch" rief der Deutsche Gewerkschaftsbund bundesweit zu Kundgebungen auf. Die DGB-Vorsitzende Fahimi spricht auf der Hauptkundgebung in Köln. Bundeskanzler Scholz wird in Koblenz erwartet. - Der Vorsitzende der Gewerkschaft Verdi, Werneke, betonte zum 1. Mai die wichtige Rolle der Tarifpolitik. Die Reallöhne müssten nach drei Jahren Pandemie und angesichts der Inflation gesichert werden. Der IG-Metall-Vorsitzende Hofmann setzte sich für mehr Investitionen in die Qualifikation von Beschäftigten ein.
    Anlässlich des Tages der Arbeit wird zudem vermehrt über eine Vier-Tage-Woche diskutiert. Die SPD-Vorsitzende Esken hatte sich für dieses Modell samt Lohnausgleich ausgesprochen. Arbeitgeber lehnten den Vorschlag ab. Bundesarbeitsminister Heil sagte im ZDF, er könne sich die Vier-Tage-Woche nicht für alle Branchen vorstellen.
    Diese Nachricht wurde am 01.05.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.