
Die DGB-Vorsitzende Fahimi wird am Mittag auf der Hauptkundgebung in Köln sprechen. Bundeskanzler Scholz wird in Koblenz erwartet. Unter dem Motto "ungebrochen solidarisch" wollen die Gewerkschaften für eine gerechte und soziale Zukunft werben. Außerdem fordert der DGB in seinem Demonstrationsaufruf einen Abzug der russischen Truppen aus der Ukraine.
In Berlin werden am Abend bis zu 15.000 Teilnehmer zur sogenannten Revolutionären 1. Mai-Demonstration erwartet. Die Polizei befürchtet, dass es - wie schon in den vergangenen Jahren - zu Ausschreitungen kommt. Sie setzt mehr als 6.000 Beamte ein. Berlins Regierender Bürgermeister Wegner rief zu friedlichen Protesten auf.
Schon am Sonntagabend nahmen nach Polizeiangaben mehr als 3.000 Menschen an einer linken Frauen-Demonstration in Berlin-Kreuzberg teil. Dabei wurden Polizisten mit Flaschen und Feuerwerkskörpern beworfen und tätlich angegriffen. Mindestens eine Frau wurde festgenommen.
Diese Nachricht wurde am 01.05.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
