
Sie sagte, man dürfe Reformen nicht mit sozialer Härte verwechseln. Zu einer möglichen Erhöhung der maximal erlaubten täglichen Arbeitszeit erklärte Fahimi wörtlich: "Hände weg vom Achtstundentag." Der DGB werde klare rote Linien ziehen gegen jeden weiteren Eingriff in das Arbeitszeitgesetz. Dies gelte auch für eine Abschaffung des Rechts auf Teilzeit. Außerdem nannte Fahimi die Änderungen für die gesetzlichen Krankenkassen einen - Zitat - "Verschiebebahnhof zulasten der arbeitenden Menschen". Mit den Gewerkschaften sei eine Politik der sozialen Abrissbirne nicht zu machen. Auch mögliche Rentenkürzungen werde man nicht hinnehmen.
Roßbach für Ausbau betrieblicher Altersvorsorge
Die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung, Roßbach, betonte auf dem Kongress die Stabilität der staatlichen Altersvorsorge. Die niedrige Geburtenrate in Deutschland sei ein ernstes Signal, aber kein Grund zu übermäßiger Sorge. Auch mit Blick auf die bevorstehende Rente der Babyboomer-Generation gebe es genug Reaktionszeit. Roßbach betonte, Demografie sei keine erfundene Bedrohung, aber eine Herausforderung, die man kenne. Zudem sprach sie sich für den Ausbau der betrieblichen Altersvorsorge aus.
Bei dem viertägigen Bundeskongress werden auch Bundeskanzler Merz, Arbeits- und Sozialministerin Bas und Finanzminister Klingbeil erwartet.
Diese Nachricht wurde am 11.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
