
Sie sagte der Neuen Osnabrücker Zeitung, derzeit gebe es nahezu im Wochentakt Forderungen nach Leistungskürzungen. Die von Arbeitgeberseite und auch vom Bundeskanzler aufgegriffene Debatte um Einschnitte bei sozialen Errungenschaften gehe völlig an den Interessen der Beschäftigten vorbei.
Fahimi sagte weiter, Menschen krank zur Arbeit zu schicken oder von ihnen zu verlangen, später in Rente zu gehen, bringe keinen einzigen neuen Auftrag nach Deutschland. Den Fokus auf sozialen Kahlschlag anstelle auf Wachstums- und Innovationspolitik zu legen, sei Öl ins Feuer wachsender gesellschaftlicher Unzufriedenheit. Sie sehe die Gefahr einer zunehmenden sozialen Spaltung, so die DGB-Vorsitzende.
Diese Nachricht wurde am 10.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
