
Der Vertrag läuft über mehrere Jahre und hat voraussichtlich ein Volumen von mehr als zehn Milliarden Dollar, wie die US-Post mitteilte. Vorgesehen ist, dass DHL die Abholung und Sortierung der Sendungen übernimmt, während die Zustellung der US-Post obliegt.
Der finanziell angeschlagene US Postal Service hat seit 2007 unter anderem wegen des Rückgangs des Briefgeschäfts Nettoverluste von 118 Milliarden Dollar angehäuft.
Postchef Steiner erklärte, die Kooperation sei für beide Seiten ein Gewinn. So müsse DHL nicht selbst in den Aufbau eines eigenen Zustellnetzes investieren, um den US-Markt flächendeckend zu bedienen.
DHL-Manager Ashbaugh betonte, mit der Kooperation könne das Unternehmen in den USA wachsen und das dortige Geschäft bis zum Jahr 2030 in etwa verdoppeln.
Diese Nachricht wurde am 29.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
