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Die Angst vor der Rezession

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Beatrice Uerlings, Brigitte Scholtes und Michael Braun |
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    Howard Lutnick kann es immer noch nicht fassen. Seine Firma, das Brokerinstitut Cantor Fitzgerald, saß ganz oben im World Trade Center. 700 der insgesamt 1000 Mitarbeiter sind wahrscheinlich ums Leben gekommen. Eine Tragödie.

    Verständlich, dass in den Tagen nach der Katastrophe niemand das Wort "Wirtschaft" in den Mund nehmen wollte. So langsam aber beginnt die New Yorker Finanzgemeinde den Blick wieder in die Zukunft zu richten. Auch Manager von betroffenen Instituten wie der Bank of America:

    Es fällt mir schwer bei einer Tragödie von solch einem Ausmaß über den Fortgang der Geschäfte zu sprechen. Wir haben 4000 Angestellte hier in New York City, 418 davon waren im World Trade Center. Aber es muss weiter gehen. Wir haben unsere Mitarbeiter bereits in anderen Büros untergebracht. Es sind auch keine Daten verloren gegangen, denn wie alle Firmen haben wir natürlich Sicherheitskopien. New York ist und bleibt die Finanzhauptstadt der Welt!

    Downtown Manhattan, wo einst das Herz der Weltwirtschaft pulsierte, ist heute ein Trümmerfeld. Jede fünfte Firma muss sich ein neues Quartier suchen. Dennoch will das Zentrum der internationalen Finanzwelt, die Wall Street, am Montag die Geschäfte wieder aufnehmen - 125 000 Aktienhändler, Broker und Investmentbänker werden morgen in dem verwüsteten Distrikt zur Arbeit erwartet. Für den Infrastrukturexperten Joseph Rose - ein personeller Kraftakt.

    Wir tun was wir können, öffentliche und private Institutionen arbeiten sehr eng zusammen. Wir müssen zusehen, dass die Stromversorgung funktioniert. Die Angestellten müssen in das Katastrophengebiet gelangen, ohne dass sie die Rettungskräfte bei ihrer Arbeit stören.

    Die wirtschaftlichen Folgen der Katastrophe sind auch weit über die Stadtgrenzen von New York hinaus zu spüren. Renommierte Konzerne wie General Electric oder Ford haben ihre Ertragsprognosen drastisch nach unten korrigiert. Die Gründe sind vielfältig: Produktionsausfälle, Schadensersatzverpflichtungen und nicht zuletzt: verpasste Börsengeschäfte. Seit dem vergangenen Dienstag, dem Tag der Terrorangriffe, ist die Wall Street geschlossen - das ist die längste Unterbrechung seit dem 1. Weltkrieg. An diesem Montag will die Leitbörse, die rund 2/3 des weltweiten Kapitalflusses anzieht, wieder öffnen. Für Richard Grasso, Chef der New York Stock Exchange, gibt es keinen Zweifel: Die Technik ist intakt, alles wird reibungslos verlaufen.

    Unsere Gebäude und unsere Technologiezentren haben die Angriffe heil überstanden: Am Montag fangen wir wieder an zu arbeiten.

    Bei den Anlegern herrscht jedoch große Unsicherheit. In den Filialen der New Yorker Finanzhäuser laufen die Drähte heiß. Die Angst vor einem bevorstehenden Kurssturz ist groß. Investmentbanken wie Morgan Stanley versuchen ihre Kunden zu beruhigen.

    Rufen Sie an und sprechen Sie mit uns. Wir können versichern, dass alles in Ordnung ist.

    Der dramatische Abwärtstrend an den europäischen und asiatischen Börsen aber stimmt skeptisch: die Anleger flüchten in sichere Geldanlagen wie Gold oder Anleihen, Aktien - vor allem aus den Branchen Tourismus und Versicherung - werden massiv abgestoßen. Das Ur-Vertrauen in die amerikanische Wirtschaft bröckelt. Und gerade diese Verunsicherung ist es, die die Kurse an der Wall Street erst einmal in den Keller jagen könnte. Die meisten Experten rechnen aber trotzdem mit einer schnellen Stabilisierung. Wirtschaftsprofessor Richard Sylla setzt große Hoffnungen auf die Autorität der Währungshüter.

    Die US-Notenbank hat schon Geld in den Markt gepumpt und sie wird wahrscheinlich auch die Zinsen senken. Das beruhigt die Nerven und kann den Schaden begrenzen.

    Andere vertrauen darauf, dass der Wiederaufbau Manhattans die Wirtschaft ankurbeln wird. Mehr als 2 Millionen Quadratmeter Bürofläche sind bei dem Anschlag verloren gegangen, das entspricht der gesamten Bürofläche der Stadt Atlanta. Die Volkswirtin Diana Swonk.

    Krisen wirken sich längerfristig immer positiv aus - der Wiederaufbau stimuliert die Wirtschaft.

    Die außenpolitischen Entwicklungen aber könnten alle Hoffnungen zunichte machen. Militärische Vergeltungsschläge im Mittleren Osten etwa hätten gravierende Folgen für die Energieversorgung: Der Ölpreis würde in die Hohe schnellen und das könnte nicht nur die amerikanische sondern auch andere Wirtschaftsnationen an den Rand einer Rezession bringen.

    Unklar ist auch, wie die US-Bürger auf die traumatischen Ereignisse reagieren werden. Frühere Krisen zeigen, dass die Verbraucher in unsicheren Zeiten den Konsum einschränken und mehr Geld sparen. Und das könnte die derzeit ohnehin labile US-Wirtschaft hart treffen - denn der private Verbrauch macht über zwei Drittel des Bruttoinlandsprodukts der Vereinigten Staaten aus. Bricht der Konsum spürbar ein, dann sinken Umsätze und Produktion, die Arbeitslosigkeit steigt - die US-Wirtschaft, so fürchten die Ökonomen, könnte in eine Rezession abrutschen.

    Die Anschläge in New York und Washington haben auch Wirtschaft und Börse in Europa betroffen: Mehrmals in dieser Woche unterbrachen die Börsianer in Frankfurt ihr Geschäft, um der Opfer der Terrorakte zu gedenken. Die Börsianer fühlen eine besondere Nähe zu den Opfern, schließlich standen sie mit vielen der im World Trade Center arbeitenden Menschen in Kontakt. Das aber waren die einzigen Minuten, in denen die Frankfurter Börse und auch die anderen europäischen Börsen in dieser Woche stillstanden. Dass sie geöffnet blieben, das rechtfertigte Bundesfinanzminister Hans Eichel so:

    Alles andere hätte zu schwierigen Situationen geführt. Das mag dem ein oder anderen zynisch erscheinen, ich habe dafür Verständnis. Aber unsere Aufgabe war, die Funktionsfähigkeit der Märkte sicher zu stellen, auch die Funktionsfähigkeit der Börse - unter der Voraussetzung, dass sie wirklich funktionieren. Das heißt, es war nicht nur eine Frage, ob sie offen bleiben, sondern wie die Marktteilnehmer sich verhalten. Und beides muss positiv beurteilt werden.

    Die Wall Street in New York hätte schon wegen der Nähe zum Ort des grauenhaften Geschehens nicht öffnen können, umso wichtiger erschien es der Finanzwelt, dass der Handel mit Aktien und Anleihen außerhalb der Vereinigten Staaten aufrechterhalten wurde. Alles andere hätte man als Panik werten können, so glauben die verantwortlichen Finanz- und Geldpolitiker. Die Schließung der amerikanischen Börse aber bedeutete auch, dass amerikanische Titel in dieser Woche vom Welthandel ausgesetzt waren: Deren Bewertung erschien den Anlegern weltweit zu riskant. Umso größer ist die Unsicherheit, wie die Wall Street morgen reagieren wird, wenn sie denn tatsächlich wieder öffnet. In Frankfurt waren es vor allem die Branchen Versicherung, Luftfahrt, Tourismus und Banken, deren Aktienkurse am Dienstag einbrachen. Der Ausfall des Luftverkehrs für einige Tage dürfte - nüchtern wirtschaftlich betrachtet - den Produktionsprozess und die Logistik einiger Unternehmen gestört haben. Doch verweisen die kühl kalkulierenden Volkswirtschaftler auch darauf, dass sich dies allein in den Jahresbilanzen kaum bemerkbar machen werde. Dennoch dürfe man den psychologischen Effekt nicht unterschätzen, meint etwa Uwe Aengenendt, Chefvolkswirt der BHF-Bank:

    Wir hatten ohnehin vor dem Ereignis gesehen, dass sich das Stimmungsbild unter den amerikanischen Verbrauchern eingetrübt hat. Das wird jetzt natürlich durch diesen schrecklichen Zwischenfall verstärkt werden. Was wir erwarten ist, dass sich die Konsumenten jetzt zurückhalten. Und dass das die Situation noch verschlechtern wird. Ganz abgesehen von den direkten Folgen, die jetzt zum Tragen kommen. Zum Beispiel dass die Fluglinien nicht so ausgelastet sein werden, dass die Tourismusindustrie beeinträchtigt wird, dass zum Teil die Banken nicht mit voller Kapazität arbeiten können. Da werden wir negative Folgen sehen.

    Inwieweit die Terrorakte Auswirkungen nicht nur auf die amerikanische, sondern auf die gesamte Weltkonjunktur haben werden, ist noch Spekulation. Bundesbankpräsident Ernst Welteke:

    Wir müssen uns jetzt bemühen, dass man nicht aus Emotionen heraus falsche Schlussfolgerungen zieht. Die Notenbanken haben dafür zu sorgen, dass die Märkte und die Systeme funktionieren. Wir haben mit zusätzlicher Liquidität vorgesorgt. Und wir haben den Eindruck, dass alles einigermaßen gut funktioniert.

    Wichtig war den Geldpolitikern in der vergangenen Woche zunächst einmal, den Finanzmärkten genügend Mittel zukommen zu lassen, damit ein Mangel an Liquidität nicht zu einem Einbruch der Wirtschaftstätigkeit führe. So zeigte sich auch die Europäische Zentralbank bereit, die Amerikaner mit allen möglichen Mitteln zu unterstützen. EZB-Präsident Wim Duisenberg:

    Ich spekuliere nicht über Interventionen. Aber die Tatsache, dass ich im Namen des Eurosystems denjenigen, die in Amerika für die Geldpolitik zuständig sind, Hilfe angeboten habe, wenn sie nötig sein sollte oder wenn wir darum gebeten werden sollten, beinhaltet, dass diese Hilfe jede Form annehmen könnte, die unter diesen Umständen nötig ist.

    Einigkeit im Handeln war auch das Hauptziel der westlichen Finanzpolitiker. Denn nur so könne man verhindern, dass der Terror zu starke Macht auf die westliche Wirtschaft habe, meinte Bundesfinanzminister Hans Eichel:

    Ich stelle auch fest, dass die Märkte und die Marktteilnehmer vernünftig reagiert haben. Da ist ebenfalls zu erkennen, dass die eine Welt da ist. Sie ist als eine Welt verwundbar, aber sie kann auch viel weitergehend handeln. Und insofern glaube ich, dass sich die Auswirkungen ökonomisch durchaus begrenzen lassen und kein Grund besteht, deswegen ein Krisenszenario aufzubauen. Die Marktteilnehmer und die politisch Verantwortlichen, die in den Notenbanken Verantwortlichen, haben alle in der gleichen Weise verantwortlich reagiert.

    Die Abwicklungs- und Zahlungsverkehrssysteme funktionierten in dieser Woche ebenfalls einwandfrei, die "eine Welt" scheint also auch in technischer Hinsicht funktioniert zu haben. Die europäische Zentralbank gab dazu zwei Liquiditätsspritzen in den Markt von insgesamt knapp 110 Milliarden Euro. Deshalb gibt sich Ottmar Issing auch betont ruhig: Es gebe keine Krise der Finanzmärkte, meint der Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank:

    Das ganze ist eine Attacke auf Amerika und die Zivilisation. Das ist ein Schock, von dem wir uns lange nicht erholen werden. Das ist die eine Seite. Das, was auf den Finanzmärkten passiert ist, kann man nicht als Krise bezeichnen. In den vergangenen Wochen haben wir Entwicklungen gehabt, die viel größerer Bewegungen gebracht haben als dieses Ereignis. Das sollte man im Kopf behalten. Und nicht über das, was die Menschen ohnehin verstört, hinaus Unruhe erzeugen.

    Die Geldversorgung war eine Stellschraube, die Krise zu bewältigen oder gar nicht erst aufkommen zu lassen. Die andere Sorge galt dem Ölpreis: Öl ist immer noch ein Lebenssaft der industrialisierten Welt, und wenn im Zuge amerikanischer Vergeltungsmaßnahmen die Golfregion unsicher werden, das wackelnde saudische Königshaus gar fallen sollte, dann müsste sich die Weltwirtschaft auf steigende Ölpreise mit allen Folgen einstellen: Inflation wäre eine davon, der Konsum sänke, die Produktion in der Auto- und Chemieindustrie ginge zurück, die Arbeitslosigkeit stiege.

    Das nahmen diese Woche die Märkte angstvoll vorweg, als blitzschnell nach dem Angriff die Ölpreise um mehr als zehn Prozent stiegen. Noch am Dienstag abend teilte das Preiskartell Opec mit, sie stehe bereit, die Ölförderung zu erhöhen, wenn dies für eine Stabilisierung des Ölpreises notwendig werde. Die Opec werde Öl nicht als politische Waffe einsetzen, versicherte sie. Michael Schubert, Volkswirt bei der Commerzbank, hält das Risiko beim Öl denn auch für begrenzt:

    Es ist in diesem Fall nicht der Ölpreis. Er wäre grundsätzlich ein Kandidat. Man kann ja spekulieren, dass es Vergeltungsschläge gibt, und unter Umständen im Nahen Osten oder in Gebieten, wo Öl produziert wird. Dann steigt normalerweise der Ölpreis. Aber die Opec hat schon gesagt, dass sie versuchen wird, mehr Öl auf den Markt zu werfen, um dadurch das Ganze zu stabilisieren. Ich glaube eher, das ist ein großes psychologisches Problem, dass aufgrund dieses Schocks weniger konsumiert wird, dass Pessimismus vorherrscht und man eigentlich geplanten Konsum nicht mehr tätigt. Und wenn sich dieser Trend fortsetzt, dann gibt es die Gefahr eines Abwärtsstrudels, weil dann weniger produziert wird, dann gibt es weniger Einkommen, die Haushalte werden noch weniger konsumieren und so weiter.

    Zwei Drittel des amerikanischen Bruttoinlandsprodukts entfallen auf die private Nachfrage. Hamsterkäufe würden den Wirtschaftskreislauf in diesem dominierenden Teilbereich der Volkswirtschaft genau so stören wie die Entscheidung der Verbraucher, geplante Einkäufe zu verschieben. Das wäre auf Dauer volkswirtschaftlich schlimmer als die direkten ökonomischen Folgen des Attentats, also die Versicherungsschäden oder die Ausfälle in der Luftfahrt und im Tourismus. Dabei kam der Anschlag in einer Zeit, die sowieso von einem schwachen Verbrauchervertrauen geprägt war. Klaus Friedrich, Chefvolkswirt Dresdner Bank:

    Die Risken sind gestiegen, kein Zweifel. aber eine Rezession muss nicht kommen, sie kann kommen. Das Eis ist dünn. Es war dünn vor diesem katastrophalen Ereignis. Das katastrophale Ereignis ist natürlich ein Stimmungsfaktor. Aber von realen wirtschaftlichen Auswirkungen, da sollte man sehr vorsichtig analysieren. Es gibt negative, aber auch positive.

    Auch Sir Edward George, der Gouverneur der Bank von England, mahnte vor Hysterie:

    Es ist zu früh, um die Folgen abzuschätzen, aber die fundamentalen Daten der US-Wirtschaft haben sich nicht geändert. Ich warne davor, die Widerstandsfähigkeit der amerikanischen Wirtschaft zu unterschätzen.

    Auch in der Vergangenheit ist es Wirtschaftspolitik und Zentralbanken gelungen, selbst in Krisen die Funktionsfähigkeit der Märkte aufrecht zu erhalten. Nach der ersten Ölkrise 1973 sanken die Aktien im Laufe der nächsten zwölf Monate um 17 Prozent. Dann erholten sie sich. Von wieder höherem Niveau aus ging es nach Ende 1978 zwei Jahre lang um mehr als 25 Prozent bergab - Folge der zweiten Ölkrise und des Einmarschs der Sowjetunion nach Afghanistan im Jahre 1979. Der Falklandkrieg 1980 verhinderte eine schnelle Erholung. Der Börsencrash im Oktober 1987 hinterließ eine deftige Delle in den Aktienkursen ebenso die Ängste im Vorfeld des Golfkrieges, der im August 1990 ausbrach, und das dänische "Nein" zur europäischen Währungsunion im Juni 1992. Aber schon die Peso-Krise in Mexiko, die zur Jahreswende 1994/95 die Finanzmärkte ängstigte, ist im Rückblick nicht mehr als ein kleiner Zacken in einer seit Anfang der achtziger Jahre kontinuierlichen Aufwärtsentwicklung.

    Was bleibt, ist das unkalkulierbare politische Risiko für die Märkte und die Weltwirtschaft. Norbert Walter, Chefvolkswirt der Deutschen Bank:

    Ich hoffe, dass die politische und militärische Reaktion klug und sachgerecht ist und nicht zu Sanktionen führt, die die Welt überziehen. Ich hoffe, dass die Zentralbanken und die finanzpolitischen Behörden das ihrige tun, dass diese zügig und im Einvernehmen reagieren. Wenn das geschieht, können wir die Problematik auf 2001 eingrenzen und haben 2002 noch die Chance, uns zu erholen.

    Und insgeheim hoffen die führenden Frankfurter Volkswirte darauf, dass die politische Führung nicht nur mit Klugheit und Augenmaß auf die Anschläge reagiert, sondern womöglich mit Visionen. Klaus Friedrich, der Chefvolkswirt der Dresdner Bank, entwickelte jedenfalls Hoffnungen, die mit Globalisierung nicht nur Shareholder Value, sondern auch sozialen Ausgleich verbinden:

    Dieses Feld hat auch hintergründig damit zu tun: Kann man diesen Hass, der in New York explodiert ist, organisch angehen oder muss sich dieser Druck immer weiter aufbauen: hier arm, dort reich, hier eine Religion und Doktrin, dort eine andere. Da kann man durch Koordination in den Industrieländern - inwieweit stellt man nationale Interessen zurück zugunsten der globalen Allgemeinheit - da kann man einiges erreichen.