Sonntag, 22. Mai 2022

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Die deutsche Afrikapolitik
Entwicklung versus Sicherheit

Entwicklungshilfe - seit Mitte der 50er-Jahre im Bundeshaushalt als Etat-Posten verankert - war lange geprägt von humanitär-karitativen Motiven und wirtschaftspolitischen Interessen. Die heutige Entwicklungspolitik dient dagegen immer stärker sicherheitspolitischen Erwägungen.

Diskussionsleitung: Stephan Detjen | 08.05.2019

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) spricht bei einer Diskussion mit Studierenden der Universität Ouaga.
Bundeskanzlerin Angela Merkel wurde bei ihrer Reise durch drei westafrikanische Länder mit der Wirklichkeit konfrontiert. (dpa / Michael Kappeler)
Der Kampf gegen den internationalen Terrorismus und Abschottung gegen Migranten steht auf der Prioritätenliste über Brunnenbohren und Bildungsförderung.
Zur Diskussion: Stephan Detjen, Maria Flachsbarth (Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) und Sarah Brockmeier, Konfliktforscherin
Zur Diskussion: Stephan Detjen, Maria Flachsbarth (Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) und Sarah Brockmeier, Konfliktforscherin (Ansgar Rossi)
Welche Entwicklungspolitik ist zeitgemäß? Was sind die Ziele in der aufgeladenen Weltlage? Muss Afrika-Politik nicht mehr sein als Abschottung?
Es diskutieren:
  • Jens Borchers, ARD-Korrespondent für Maghreb und westliches Afrika
  • Sarah Brockmeier, Konfliktforscherin am Global Public Policy Institute
  • Maria Flachsbarth, CDU, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
  • Kurt Gerhardt, Initiator von "Bonner Aufruf - Eine andere Entwicklungspolitik