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DKV-Studie
Die Deutschen sitzen zu lange und bewegen sich zu wenig

In Deutschland werden die Menschen einer Umfrage zufolge immer träger.

    Eine junge Frau sitzt auf der Couch im Wohnzimmer und hält eine Tasse in den Händen.
    Viele Deutsche sitzen zu lange. (Imago / Westend61)
    Mit durchschnittlich 9,2 Stunden sitzt jeder Bundesbürger werktags eine halbe Stunde länger als noch im Pandemiejahr 2021, wie aus der Erhebung der Deutschen Krankenversicherung in Zusammenarbeit mit der Sporthochschule Köln hervorgeht. Demnach sitzen die Deutschen knapp 3,5 Stunden während sie arbeiten und mehr als 1,7 Stunden vor dem Fernseher. Am wenigsten sitzen den Angaben zufolge die Menschen in Ostdeutschland. Hier liegen die Brandenburger vorn. Die Menschen in Nordrhein-Westfalen sitzen mit fast zehn Stunden täglich am meisten.
    Die Kriterien eines gesunden Lebensstils erfüllt dem Bericht zufolge noch nicht einmal jeder Fünfte. Nur 17 Prozent der Befragten bewegten sich ausreichend und ernährten sich ausgewogen, hieß es. Insgesamt wurden 2.800 Personen befragt.
    Diese Nachricht wurde am 14.08.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.