137 deutsche Städte beteiligen sich am "MEDIA @ Komm"-Wettbewerb der Europäischen Union. Mit ihm sollen sich Kommunen und Bürger gleichermaßen für das Medienzeitalter rüsten. Zehn von ihnen wurden ausgewählt, um die Idee vom virtuellen Rathaus Realität werden zu lassen. So, wie vor hundert Jahren die Städte darangingen, Straßenbeleuchtungen zu installieren, sei es heute ihre Aufgabe, dem Bürger einen Online-Zutritt zum Rathaus zu verschaffen, meinen die Initiatoren.
"Die Stadt Rathenow verspricht sich davon, als Verwaltung bürgerfreundlicher zu werden und zusammen mit den Bürgern den Weg in die Informationsgesellschaft zu beschreiten", beschreibt Hans-Jürgen Lemle aus der brandenburgischen Kleinstadt Rathenow die hohen Erwartungen an die vernetzte Zukunft. Christian Scheibler, Baumeister des Leipziger virtuellen Rathauses, erwartet überdies, das Internet wandle zwangsweise auch die Arbeit des Rathauses hin zum multimedialen Dienstleistungszentrum: "Wir glauben, daß in Zukunft mehr Menschen in der Lage sein werden, mit Hilfe eines technischen Mediums zeitunabhängig kommunale Dienstleistungen zu nutzen."
Allerdings nutzt bislang nur eine Minderheit die bestehenden Möglichkeiten des Internet. Um weite Bevölkerungskreise anzusprechen, werben viele Gemeinden in Bürgerbüros und anderen Einrichtungen um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Christian Scheibler setzt noch auf ein weiteres Standbein: "Unser Konzept sieht vor, auch in Dienstleistungsorten wie Supermärkten mit Online-PC´s für unser Projekt zu werben." Besondere Benutzerfreundlichkeit soll dabei den Gemeindemitgliedern den Schrecken vor der Technik nehmen.
Ob das virtuelle Rathaus tatsächlich rege besucht werden wird, dürfte in erste Linie davon abhängen, wie sicher die Kommunikation über das Internet ist. Dazu müßten klare gesetzliche Kryptographieregelungen geschaffen sowie Verwaltungsvorschriften angepaßt werden, meint Scheibler.
"Die Stadt Rathenow verspricht sich davon, als Verwaltung bürgerfreundlicher zu werden und zusammen mit den Bürgern den Weg in die Informationsgesellschaft zu beschreiten", beschreibt Hans-Jürgen Lemle aus der brandenburgischen Kleinstadt Rathenow die hohen Erwartungen an die vernetzte Zukunft. Christian Scheibler, Baumeister des Leipziger virtuellen Rathauses, erwartet überdies, das Internet wandle zwangsweise auch die Arbeit des Rathauses hin zum multimedialen Dienstleistungszentrum: "Wir glauben, daß in Zukunft mehr Menschen in der Lage sein werden, mit Hilfe eines technischen Mediums zeitunabhängig kommunale Dienstleistungen zu nutzen."
Allerdings nutzt bislang nur eine Minderheit die bestehenden Möglichkeiten des Internet. Um weite Bevölkerungskreise anzusprechen, werben viele Gemeinden in Bürgerbüros und anderen Einrichtungen um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Christian Scheibler setzt noch auf ein weiteres Standbein: "Unser Konzept sieht vor, auch in Dienstleistungsorten wie Supermärkten mit Online-PC´s für unser Projekt zu werben." Besondere Benutzerfreundlichkeit soll dabei den Gemeindemitgliedern den Schrecken vor der Technik nehmen.
Ob das virtuelle Rathaus tatsächlich rege besucht werden wird, dürfte in erste Linie davon abhängen, wie sicher die Kommunikation über das Internet ist. Dazu müßten klare gesetzliche Kryptographieregelungen geschaffen sowie Verwaltungsvorschriften angepaßt werden, meint Scheibler.