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Die eigenen WurzelnAhnenforschung per Gentest

Wer ein paar Hundert Euro investiert, kann sein Erbgut analysieren lassen. Anbieter solcher Tests versprechen Auskunft darüber, aus welchen Regionen der Welt die eigenen Vorfahren stammen - und zwar weit über das hinaus, was klassische Ahnenquellen erzählen können.

Am Mikrofon: Armin Himmelrath | 19.12.2019

Bilder an Familienstammbaum.
Ahnenforschung per Gentest: Nicht nur aus Datenschutzgründen umstritten (imago stock&people)
Wofür es in den USA bereits einen umfangreichen Markt gibt, wird jetzt auch immer öfter in Deutschland angeboten: Gentests für die private Ahnenforschung. Mit hochmoderner medizinischer Analysetechnik versprechen diese Tests Informationen, die erst seit ein paar Jahren überhaupt gewonnen werden können.
Das klingt nach einem spannenden Ausflug in die eigene Familiengeschichte - was aber sagen die Ergebnisse tatsächlich aus? Wie viel Geld müssen Interessierte für eine Analyse investieren, um verlässliche und vor allem seriöse Resultate über ihre eigene HErkunft zu erhalten? Und was passiert mit den erhobenen Daten? Wie lassen sie sich schützen, kann der Kunde den Datenschutz-Versprechen der Testfirmen vertrauen?
Über diese und andere Fragen spricht Moderator Armin Himmelrath mit Fachleuten im Studio.
Gäste:
- Isabelle Bartram, Gen-ethisches Netzwerk e.V.
- Thilo Weichert, Netzwerk Datenschutzexpertise
Hörerfragen sind wie immer willkommen.
Die Nummer für das Hörertelefon: 00 800 – 44 64 44 64
Und die E-Mail-Adresse: marktplatz@deutschlandfunk.de