
Das geht aus der aktuellen Prognose hervor, aus der die "Welt am Sonntag" zitiert. Zum Jahreswechsel war die DIHK noch von einem Prozent Wachstum ausgegangen. Grundlage der Einschätzung ist eine Befragung von Unternehmen. Demnach bewerten 26 Prozent ihre wirtschaftliche Lage als schlecht.
Laut Bundesverband der Deutschen Industrie ist die Stimmung in den Unternehmen bedrückt und "teilweise frustriert". Wegen des Iran-Kriegs rechnet der BDI in diesem Jahr nicht mehr mit einem Wachstum der Industrieproduktion. Als Gründe wurden die hohen Energiekosten, Steuern und Bürokratie angegeben.
Wirtschaftsmanager wollen am nächsten Wochenende beim Ostdeutschen Wirtschaftsforum im brandenburgischen Bad Saarow unter anderem mit Bundeskanzler Merz und Bundeswirtschaftsministerin Reiche über den Reformkurs diskutieren.
Diese Nachricht wurde am 23.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
