Iran-Krieg
Direkte Gespräche zwischen den USA und dem Iran über Wege zum Frieden

In der Schweiz führen die USA und der Iran direkte Gespräche über die Beendigung des Krieges.

    Vance spricht in ein Mikrofon und gestikuliert mit einer Hand. Im Hintergrund ist die iranische Flgge zu erkennen.
    US-Vizepräsident Vance vor den Gesprächen in der Schweiz (AFP / URS FLUEELER)
    US-Vizepräsident Vance, der Sondergesandte Witkoff und der Schwiegersohn von Präsident Trump, Kushner, verhandeln mit dem iranischen Parlamentspräsidenten Ghalibaf und Außenminister Aragtchi. An den Beratungen nehmen auch Vermittler aus Katar und Pakistan teil. Die US-Delegation verlangt, dass der Iran auf Atomwaffen verzichtet und Schiffsverkehr in der Straße von Hormus ohne Gebühren ermöglicht. Vizepräsident Vance sprach zum Auftakt von einer Neuausrichtung des Verhältnisses zum iranischen Volk. Man sehe in eine gemeinsame Zukunft, in der alle zusammenarbeiten könnten, um Frieden und Wohlstand zu fördern. Die iranischen Vertreter pochen vor allem darauf, dass Israel die Waffenruhe mit der Hisbollah-Miliz im Libanon einhält. Sie gaben bisher keine Stellungnahme ab.
    Die Delegationen wollen die vereinbarte Absichtserklärung für ein Ende des Krieges konkretisieren. Wann mit einem Ergebnis zu rechnen ist, ist nicht bekannt.
    Diese Nachricht wurde am 21.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.