Paris
Direktor: "Der Louvre ist am Ende seiner Kräfte"

Dass der Pariser Louvre Sanierungsbedarf und Sicherheitslücken hat, war schon seit dem Raub der Kronjuwelen im Oktober klar. Nun hat der neue Präsident, Christophe Leribault, die Lage vor einem Ausschuss des Parlaments beschrieben. Er sieht das größte Museum der Welt wörtlich "am Ende seiner Kräfte".

    Die Glaspyramide des Museums Louvre in Paris
    Die Glaspyramide des Museums Louvre in Paris (IMAGO / IP3press)
    Aus seiner Sicht sind Haus und Infrastruktur am Limit, außerdem stehen dringende Sanierungen und der Ausbau der Sicherheitsmaßnahmen an. Gleichzeitig gebe es eine "Investitionshürde", denn insgesamt belaufen sich die Kosten auf über eine Milliarde Euro. Das Museum stehe an einem Scheideweg, sagte Leribault. Fest steht: Ab 2027 wird es ein neues Videoüberwachungssystem geben.
    Der Louvre ist nicht nur das größte, sondern auch das meistbesuchte Museum der Welt. Das Gebäude diente bis 1682 als Residenz der französischen Könige
    Diese Nachricht wurde am 17.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.