
Reinicke sagte im Deutschlandfunk, bisher erlebe man einen erstaunlich geregelten Übergang. Der Anführer der HTS-Miliz, al-Dscholani, habe eigentlich alles richtig gemacht. Er habe die richtigen Zeichen an die Minderheiten im Land gesendet und sorge dafür, dass es kein Blutvergießen gebe. Zudem sei er dabei, eine geordnete Regierung auf die Beine zu stellen.
Reinicke war von 2008 bis 2012 auch deutscher Botschafter in Syrien. Er betonte, die Bundesrepublik müsse signalisieren, das man bereit zur Zusammenarbeit und zur Hilfe beim Wiederaufbau sei. Man müsse den Kontakt zu al-Dscholani suchen, um selbst zu hören, was er wolle - und um ihm mitzuteilen, was man erwarte.
Über die Entwicklungen in Syrien nach dem Sturz von Machthaber Assad informieren wir Sie in einem Newsblog.
Diese Nachricht wurde am 10.12.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.