
Fratzscher sagte im Deutschlandfunk, die Politik dürfe aus Wahlergebnissen nicht den Schluss ziehen, den Bürgern notwendige Veränderungen nicht mehr zumuten zu können. Er befürchte, dass angekündigte Reformen nun ausbleiben könnten. Das wiederum könnte wirtschaftliche Probleme verschärfen und Arbeitsplätze kosten, warnte Fratzscher.
Der DIW-Präsident plädierte für ein Sozialsystem, das Menschen gezielt unterstütze. Zugleich sprach er sich für den Abbau von Subventionen aus und nannte dabei das Dienstwagenprivileg als Beispiel. Zudem müssten Menschen mit niedrigen Einkommen sowie Unternehmen steuerlich stärker entlastet werden.
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Diese Nachricht wurde am 09.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
