
Die meisten dieser tragischen Unfälle wären vermeidbar gewesen, sagte DLRG-Präsidentin Vogt in Bad Nenndorf. Informationskampagnen des Bundes könnten helfen, die Zahl solcher Badeunfälle zu senken. Länder wie Schweden, Großbritannien und die Niederlande setzten sich auf staatlicher Ebene Ziele zur Reduzierung von Ertrinkungsunfällen. In Deutschland sei so etwas leider bislang kein Thema.
Vor dem morgigen Welttag der Prävention gegen das Ertrinken forderte Vogt zudem, möglichst viele Menschen im sicheren Schwimmen auszubilden. Dafür brauche es allerdings neben Freiwilligen auch eine bessere Bäderinfrastruktur, mehr Personal in den Schwimmbädern und mehr qualifizierte Lehrkräfte für den Schwimmunterricht an den Schulen.
Diese Nachricht wurde am 24.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
