Ukraine-Krieg
Dnipropetrowsk: Hunderttausende nach russischen Angriffen ohne Strom

Nach russischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur sind in der Ukraine in der südöstlichen Region Dnipropetrowsk 800.000 Menschen ohne Strom. Das teilte das Energieministerium in Kiew mit.

    Trümmer im Innenhof eines beschädigten Wohngebäudes neben zerstörten Autos nach einem russischen Drohnenangriff im ukrainischen Dnipro am 7. Januar 2026.
    Zerstörung nach russischem Angriff im ukrainischen Dnipro (AFP / MYKOLA SYNELNYKOV)
    Reparaturarbeiten zur Versorgung mit Elektrizität und Wärme dauerten den Angaben nach an. Der Bürgermeister der Stadt Dnipro, Filatow, verlängerte die Schulferien aufgrund der Situation um zwei Tage. Auch aus der Region Saporischschja wurden Ausfälle bei der Strom- und Wasserversorgung gemeldet. Hier sei die Versorgung jedoch wiederhergestellt, hieß es.
    Neben den russischen Angriffen macht auch das Winterwetter der Energieversorgung der Ukraine zu schaffen. Dadurch seien Siedlungen in den Gebieten Tschernihiw, Kiew, Iwano-Frankiwsk und Transkarpatien ganz oder teilweise ohne Strom, hieß es vom Energieministerium.
    Russland ⁠greift seit Beginn des umfassenden Angriffs auf die Ukraine ‌vor fast vier Jahren immer wieder gezielt die Energie-Infrastruktur des Landes an, um die Versorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft zu stören.
    Diese Nachricht wurde am 08.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.