Brüssel
Dobrindt begrüßt Einigung zu Abschiebezentren in Drittstaaten - "noch dickes Brett zu bohren"

Bundesinnenminister Dobrindt hat die EU-Einigung auf Abschiebezentren in Drittstaaten begrüßt. Der CSU-Politiker sagte, damit würden die rechtlichen Voraussetzungen für solche Einrichtungen geschaffen.

    Alexander Dobrindt (CSU), Bundesminister des Innern, vor einer holzgetäfelten Wand. Er blickt zur Seite.
    Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU). (picture alliance / photothek.de / Juliane Sonntag)
    Man führe gerade Gespräche mit infrage kommenden Ländern, so Dobrindt weiter. Bis zum Aufbau von Return Hubs werde es aber noch dauern.
    Kritik kam von den Grünen. Der Vorsitzende Banaszak sagte der Deutschen Presse-Agentur, Menschen in Lager in Drittstaaten abzuschieben, habe mit wirksamer, rechtsstaatlicher Migrationspolitik nichts zu tun. 
    Unterhändler der EU-Staaten und des EU-Parlaments hatten sich gestern auf die Einrichtung von speziellen Rückkehrzentren außerhalb der EU geeinigt.
    Diese Nachricht wurde am 02.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.