Bundesinnenminister
Dobrindt (CSU): Social-Media-Verbot für Kinder wenig zielführend

Bundesinnenminister Dobrindt sieht ein mögliches Social-Media-Verbot für Kinder skeptisch.

    Alexander Dobrindt (CSU), Bundesinnenminister, spricht auf einer Pressekonferenz.
    Bundesinnenminister Dobrindt. (Archivbild) (Michael Kappeler/dpa)
    Pauschal sei so etwas schwer durchsetzbar, sagte der CSU-Politiker den Funke-Medien. Zudem halte er es für wenig zielführend. Familien und Eltern müssten die Grundsatzentscheidung treffen, wann ein Kind ein Handy erhalte. Dobrindt fügte hinzu, Soziale Medien seien tief in das Informationsverhalten der Gesellschaft eingedrungen und gehörten zum Alltag. Die Verantwortung lasse sich nicht komplett abschieben. Es sei zu einfach, die Lösung des Problems nur in einem staatlichen Verbot zu suchen.
    In der Bundespolitik wird ein Verbot für unter 14-Jährige diskutiert. Im Sommer werden Vorschläge einer von Bundesfamilienministerin Prien, CDU, eingesetzten Expertenkommission erwartet.
    Diese Nachricht wurde am 25.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.