
Der CSU-Politiker sagte nach Angaben der Bundestagsverwaltung in einer nicht öffentlichen Sitzung des Innenausschusses, afghanische Staatsbürger mit einer rechtsverbindlichen Zusage und einer positiven Sicherheitsüberprüfung könnten nach Deutschland gebracht werden. Zuvor hatte der Grünen-Politiker Emmerich Dobrindt vorgeworfen, Antworten zur Aufnahme gefährdeter Afghanen zu verweigern.
1.900 Afghanen warten auf Einreise nach Deutschland
Hintergrund ist, dass derzeit in Pakistan rund 1.900 Afghanen, die eine Aufnahmezusage Deutschlands haben, auf ihre Ausreise warten. Wegen ihrer früheren Arbeit für die Bundeswehr oder ihres Engagements für Demokratie in Afghanistan müssen sie mit Verfolgung durch die herrschenden Taliban rechnen. Die im Mai vereidigte Bundesregierung stoppte die Aufnahmen. Seitdem kamen fast ausschließlich Menschen ins Land, deren Zusage von einem Gericht als rechtsverbindlich anerkannt wurde.
Diese Nachricht wurde am 26.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
