Nach CSD-Anschlag
Dobrindt drängt auf Fußfessel für Gefährder

Nach dem CSD-Anschlag drängt Bundesinnenminister Dobrindt darauf, die Möglichkeiten für den Einsatz von Fußfesseln auszubauen.

    Eine Person trägt am linken Bein eine elektronische Fußfessel.
    Die Möglichkeiten für Fußfesseln sollen ausgebaut werden (Archivbild). (Julian Stratenschulte / dpa)
    Eine solche Bewegungseinschränkung müsse zum Standard gegenüber Gefährdern werden, sagte der CSU-Politiker der "Bild"-Zeitung. Zudem ⁠will der Innenminister bundesweit ⁠einheitliche Regeln zur ⁠Präventivhaft. Es brauche ‌in ganz Deutschland anwendbare Regeln, um Gefährder aus dem ​Verkehr zu ziehen. Als dritten Punkt nannte Dobrindt ​eine Reform des Jugendstrafrechts. Die Anwendung ‌von Jugendstrafrecht bei erwachsenen Gefährdern sei inakzeptabel.
    Diese Nachricht wurde am 27.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.