Nach Verfassungsgerichtsurteil
Dobrindt plant offenbar Erhöhung der Beamten-Bezahlung im Umfang von 3,5 Milliarden Euro pro Jahr

Bundesinnenminister Dobrindt will die Besoldung für Bundesbeamte erhöhen.

    Alexander Dobrindt (CSU), Bundesminister des Innern, aufgenommen im Rahmen einer Kabinettsitzung in Berlin im Februar 2026.
    Alexander Dobrindt (CSU) will die Beamtengehälter erhöhen (Archivbild). (picture alliance / photothek.de / Juliane Sonntag)
    Der Spiegel berichtet, dies werde Mehrkosten von 3,5 Milliarden Euro pro Jahr bedeuten. Auch für das vergangene Jahr sollen die Beamtenbezüge demnach rückwirkend steigen. Das Innenministerium begründet den Schritt mit einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Die Richter in Karlsruhe hatten entschieden, dass die Besoldung der Beamten des Landes Berlin über Jahre zu gering war. Außerdem müsse es für Fachkräfte finanziell attraktiv sein, für den Bund zu arbeiten.
    Diese Nachricht wurde am 15.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.