Gedenken
Dobrindt zum Weltflüchtlingstag

Bundesinnenminister Dobrindt hat an Leid und Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg erinnert.

    Alexander Dobrindt (CSU), Bundesminister des Innern, aufgenommen im Rahmen einer Kabinettsitzung in Berlin im Februar 2026.
    Alexander Dobrindt (picture alliance / photothek.de / Juliane Sonntag)
    Anlass ist der heutige Weltflüchtlingstag. Der CSU-Politiker berichtete bei der Gedenkstunde der Bundesregierung für die Opfer von Flucht und Vertreibung von seinem Besuch im tschechischen Brno. Dort fand Ende Mai der Sudetentag statt, zum ersten Mal in Tschechien. Das Engagement junger Menschen dort, die sich für ein einiges und friedliches Europa einsetzten, habe ihn tief beeindruckt.
    Gleichzeitig hätten sie an den "Brünner Todesmarsch" erinnert, die Vertreibung der deutschen Bevölkerung im Nachgang des Zweiten Weltkriegs. Die Erinnerung daran sei wichtig, um der Versöhnung ein Denkmal zu setzen, sagte Dobrindt.
    Diese Nachricht wurde am 20.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.