"Wir haben eine bizarre Situation: Auf der einen Seite sollen wir schnell fertig werden, auf der anderen Seite wird die Arbeit behindert." Professor Doktor Gerhard Treutlein sagt, relevante Akten würden zu langsam zur Verfügung gestellt. Die Lage sei komplex und ein Informationsgespräch im Vorfeld wäre gut gewesen, so Treutlein im Deutschlandfunk.
"Wir werden den Kampf mit der Uni-Leitung nicht verlieren, wir werden auf jeden Fall zu einem Ende kommen, da habe ich große Hoffnung." Auch wenn immer neue Akten hinzukämen. Das Problem ist, dass Tausende in Deutschland gedopt haben und eine Vielzahl davon wissen, aber schweigen.
Die Aufklärung sei vor allem wichtig, damit Druck entsteht in Richtung Dopingpräventionen, denn die Prävention stehe an erster Stelle, so Treutlein.