Sportfördergesetz
DOSB nimmt Einfluss auf Gesetzentwurf und zeigt sich zufrieden über Änderungen - Athletenvertretung enttäuscht

Der Deutsche Olympische Sportbund hat sich zufrieden über Änderungen am Referentenentwurf zum Sportfördergesetz geäußert. Der DOSB sprach von einem "wichtigen Schritt" im Sinne seiner Interessen, wie der Sportinformationsdienst berichtet. Zuvor habe es konstruktive Gespräche gegeben, hieß es.

    Das Logo "Deutscher Olympischer Sportbund" (DOSB) steht an dessen Hauptsitz auf einem Schild. Die Olympischen Ringe und der Schriftzug "Sportdeutschland" sind auch abgebildet.
    Der Deutsche Olympische Sportbund lobt Änderungen am Entwurf für neues Sportföderungsgesetz (picture alliance / dpa / Sebastian Gollnow)
    Der ursprüngliche Plan sah vor, dass die Politik bei der Verteilung von Bundesmitteln aufgrund der vorgesehenen Mehrheit im Stiftungsrat einer Spitzensportagentur praktisch alle Entscheidungen treffen konnte. Der DOSB forderte damals Nachbesserungen.
    Kritischer fiel die Reaktion von "Athleten Deutschland" aus. Die Interessenvertretung lehnte den Entwurf "in der vorliegenden Form entschieden ab". Er bleibe "in zentralen Punkten hinter den eigenen Zielsetzungen zurück", hieß es. Eine unabhängige und wirksame Athletenvertretung sei im deutschen Sportsystem weiterhin nicht gewünscht, kritisierte Pia Greiten, Präsidentin von Athleten Deutschland.
    Diese Nachricht wurde am 19.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.