Neue Handlungsprinzipien
DOSB und Sportjugend schärfen Positionierung gegen Demokratie-Feinde

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Deutsche Sportjugend haben ihre Haltung gegenüber antidemokratischen Strömungen in der Gesellschaft sowie menschenfeindliche Parteien geschärft. Wer Menschen abwerte, ausgrenze oder die Prinzipien der liberalen Demokratie infrage stelle, dürfe im Sport keinen Raum bekommen, sagte DOSB-Präsident Weikert.

    Das Logo "Deutscher Olympischer Sportbund" (DOSB) steht an dessen Hauptsitz auf einem Schild. Die Olympischen Ringe und der Schriftzug "Sportdeutschland" sind auch abgebildet.
    Der Deutsche Olympische Sportbund stellt sich gegen Extremismus im Sport. (picture alliance / dpa / Sebastian Gollnow)
    Das Vorstandsmitglied der Sportjugend, Folkmann, erklärte, außerdem würden "demokratiespaltende Kräfte" wie die AfD oder auch die Grauen Wölfe beim Namen genannt. Der organisierte Sport stelle sich gegen Extremismus, insbesondere den Rechtsextremismus als die derzeit größte Herausforderung für den organisierten Sport sowie gegen völkische Nationalismen, Antisemitismus in den verschiedenen Ausprägungen, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Diskriminierung, hieß es.
    Konkret geben DOSB und dsj einen Maßnahmenkatalog mit Handlungsprinzipien für ihre Geschäftsstellen und Gremien aus. Für Vereine und Verbände kann die Positionierung als Orientierung dienen.
    Diese Nachricht wurde am 19.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.