Donnerstag, 26. Mai 2022

Die Weihnachtssterne
Drei Planeten, der Mond und viel Gefunkel

Kurz nach Sonnenuntergang leuchten einige besonders schöne Gestirne am weihnachtlichen Himmel: Tief im Südwesten strahlt die Venus als Abendstern, links darüber zeigt sich Saturn und noch weiter links zieht der ebenfalls sehr helle Jupiter die Blicke auf sich.

Von Dirk Lorenzen | 24.12.2021

Nach Sonnenuntergang leuchten zunächst die „Weihnachtsplaneten“ Venus, Saturn und Jupiter im Südwesten – am Westhimmel thront der Schwan, das Kreuz des Nordens.
Nach Sonnenuntergang leuchten zunächst die „Weihnachtsplaneten“ Venus, Saturn und Jupiter im Südwesten – am Westhimmel thront der Schwan, das Kreuz des Nordens. (Stellarium)
Die Venus verschwindet bereits gegen 18 Uhr unter dem Horizont. Saturn folgt eine Stunde später, Jupiter als letzter Weihnachtsplanet gegen 21 Uhr.
Am Westhimmel prangt anfangs noch das riesige Sommerdreieck mit Wega in  der Leier, Deneb im Schwan und Atair im Adler. Der Schwan heißt auch Kreuz des Nordens.
Der lange Balken des Kreuzes sind Hals und Kopf des Vogels. Die Querbalken stellen die beiden Flügel dar und der kurze Balken oben den Schwanz – dort funkelt Deneb. Das Kreuz steht aufrecht am Abendhimmel – der Schwan stürzt also kopfüber auf den Nordwesthorizont zu.

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Später taucht im Südosten der prachtvolle Winterhimmel auf. In den Stunden um Mitternacht ist das südliche Firmament ein Geschenk des Himmels.
Orion beherrscht die Szenerie, links unterhalb funkelt Sirius, der hellste Fixstern. Fünf weitere sehr helle Sterne gruppieren sich in einem großen Bogen um Orion.
Dann leuchtet im Osten bereits der abnehmende Mond im Löwen. Er steigt im Laufe der Nacht immer höher und zeigt sich gegen 5 Uhr im Süden. Dann steht der Große Wagen im Zenit – das bekannteste Sternbild am Himmel lässt sich gar nicht übersehen.
Nach 7 Uhr hellt sich der Himmel mehr und mehr auf – und die Morgendämmerung setzt dem Zauber der Weihnacht ein Ende.