
Wie die staatliche Nachrichtenagentur Misan berichtete, wurden die Männer bezichtigt, an Kundgebungen in der Stadt Maschad im Nordosten des Landes teilgenommen zu haben. Außerdem wurde ihnen die Beteiligung an einer Verschwörung mit Verbindungen zu Israel vorgeworfen.
Seit Beginn des amerikanisch-israelischen Angriffskriegs gegen den Iran hat die Zahl der Exekutionen dort noch einmal zugenommen. Menschenrechtler werfen dem iranischen Regime vor, mit den Hinrichtungen vor allem die Einschüchterung von politischen Gegnern zu bezwecken. Die Verfahren erfüllen zudem keinerlei rechtsstaatliche Kriterien.
Schon im vergangenen Jahr waren nach Angaben des Menschenrechtsnetzwerks HRANA mehr als 2.000 Iraner hingerichtet worden – so viele wie seit Jahrzehnten nicht mehr.
Diese Nachricht wurde am 04.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
